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  Geschichte

Altefähr - Ansicht vor 1913 mit freiem Blick über den Strelasund

Buchtipp

Altefähr hat vermutlich seit dem Jahre 1200 als Fährhafen gedient. Die erste Nennung des Ortes findet sich im Stadtarchiv Stralsunds im Jahr 1240; hier wird der Ort als „bei der ollen Fähre“ erwähnt. Die Fährverbindung verband Rügen mit dem Festland und erreichte insbesondere ab Ende des 19. Jahrhunderts hohe Frequenzen. Insbesondere wurden landwirtschaftliche Produkte über die Fähre nach Stralsund gebracht. Einen weiteren Aufschwung nahm der Ort mit der Aufnahme des Eisenbahn-Fährverkehrs. Ab 1909 war die Eisenbahnfähre Teil der Schnellzugverbindung zwischen Berlin und Stockholm, die die Fährverbindung der Königslinie (Sassnitz-Trelleborg) einschloss. Bis zum Bau des  Rügendammes 1936 erlebte Altefähr eine Blütezeit als Bade- und Naherholungsort für Stralsund. Neben sieben Gaststätten, Hotels und Fremdenheimen, zwei Bäckereien, einem Fleischer, drei Kolonialwarenge­schäften und ebenso vielen Schuhmachereien, einer Buchhandlung sowie einem Gartenbaubetrieb gab es auch drei Tankstellen. Heute sind es noch vier Gaststätten, ein Eiscafe, ein Hotel garni, ein Jugendhotel, Surf- und Segelschule, eine Fischräucherei, Fahrradverleih, Frisör, Campingplatz und Seglerhafen. In den Jahren nach der politischen Wende entstand in Altefähr eine Strandpromenade. 

 

Allsonntäglich um 10.30 Uhr findet in der Kirche St. Nikolai zu Altefähr der evangelische Gottesdienst statt. Als Kapelle gegenüber der Stadt Stralsund (capella opposite civitati Stralsund) findet 1325 erstmals die Kirche in Altefähr urkundliche Erwähnung. Von diesem Bau sind allerdings keine Reste mehr erhalten. Die heutige Kirche stammt in Teilen aus der 2. Hälfte des 15.Jahrhunderts.An den Chor wurde bald das Schiff angebaut und unmittelbar danach kam der Turm hinzu. Dieser wurde 1692 verändert. 1803 stürzte das obere Drittel ein und 1913 erhielt
der Turm seine heutige Gestalt. Ganzjährig laden wir sie zu besonders literarischen, musikalischen und zahlreichen Familiengottesdiensten ein. Erwähnenswert ist auch unser Rüstzeitenheim mit 15 Betten sowie Aufbettmöglichkeiten.

 

Antiqua passagium („Alte Fähre") ,
bezeichnet erstmals die in der ersten erhaltenen Urkunde vom 24. Februar 1240 erwähnte Fährverbindung zwischen Stralsund und der Insel Rügen. Fürst Witzlaw I. von Rügen bestätigte in der in Prohn ausgestellten Urkunde der Stadt Stralsund den Ankauf der "Feldmark des angrenzenden Dorfes, wo ehemals die alte Fährüberfahrt nach Rügen stattfand".   Der Kaufpreis betrug 90 Mark Rügenscher Münze.  Bis 1854 war die Fähre im Besitz der Stadt Stralsund. Das Vermögen der Fährkommune Altefähr ermöglichte den Abkauf der Fährrechte. Nach der Fertigstellung des Rügendammes im Jahre 1936 wurde der Fährverkehr eingestellt.
Seit 1957 verbindet die Personenfähre „Altefähr“ den Ort mit Stralsund (zwischen 1. Mai und 30. September).  

 


 

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